Volt & Sohn
Akuter Fall? Notdienst rund um die Uhr: 071 000 00 00

HAUSAUTOMATION · FIG. S1

Smart Home in St. Gallen: Steuerung, die im Schaltplan beginnt

Beleuchtung, Beschattung, Heizung und Sicherheit, die zusammenarbeiten. Warum eine Smart-Home-Installation beim Elektroplan beginnt — und was sie kostet.

Warum das Smart Home beim Elektriker beginnt

Smarte Geräte gibt es überall. Ein echtes Smart Home unterscheidet sich dadurch, dass die Grundinstallation darauf ausgelegt ist: genug Adern im richtigen Verlauf, Aktoren am richtigen Ort, ein Bus-System, das nicht bei der nächsten Erweiterung ausgebremst wird. Genau das ist Elektroinstallateur-Arbeit.

Wer zuerst kauft und dann fragt, wie das zusammengehängt wird, zahlt am Ende doppelt.

Was wir vernetzen

Beleuchtung

Präsenzgesteuert, tageslichtabhängig oder per Szene: «Arbeiten», «Essen», «Film». Die Lampen folgen dem Alltag — nicht umgekehrt.

Beschattung

Rollläden und Markisen fahren nach Sonne, Wind und Zeit. Im Winter unterstützt die Beschattung die Heizung, im Sommer hält sie die Wärme draussen.

Heizung

Raumweise regulierte Heizkreise statt eines Thermostats fürs ganze Haus. Jeder Raum hat seinen Plan — der Wärmeverbrauch sinkt messbar.

Sicherheit

Rauchmelder, Wassermelder und Türkontakte, die im Ernstfall nicht nur piepsen, sondern schalten: Licht an, Rolladen runter, Meldung aufs Telefon.

So läuft ein Projekt

1. Bedürfnisse klären. Welche Abläufe sollen automatisiert werden? Was stört heute? Hier entscheidet sich, ob KNX oder eine Funklösung die richtige Basis ist.

2. Planung. Wir legen fest, welche Geräte, Sensoren und Aktoren wohin gehören — als Teil des Elektroplans, nicht als Nachgedanke.

3. Installation und Inbetriebnahme. Normgerechte Installation, dann wird die Logik eingerichtet und mit dir gemeinsam abgenommen: Jede Szene wird durchgetestet, bevor wir gehen.

Was kostet ein Smart Home?

Ehrliche Antwort: Es kommt darauf an. Grobe Orientierung:

— Einzelraum mit smarter Beleuchtung: wenige hundert Franken, ohne grosse Umbauten.

— Wohnung mit Beleuchtung und Beschattung: einige tausend Franken.

— Einfamilienhaus mit KNX: mehrerer Tausend bis fünfstellig, je nach Umfang und Bauphase. Im Neubau ist es am günstigsten, weil die Kabel sowieso laufen.

Eine Offerte mit deinem konkreten Objekt ist die einzige verbindliche Zahl. Die Erstberatung vor Ort ist unverbindlich.

Häufige Fragen zum Smart Home

Was kostet eine Smart-Home-Installation in der Schweiz?

Eine einzelne Funktion startet bei wenigen hundert Franken, ein ganzes Haus mit KNX liegt zwischen mehreren Tausend und fünfstelligen Beträgen. Die Planung entscheidet — deshalb beginnt alles mit der Bedürfnisaufnahme.

Lohnt sich KNX für ein Einfamilienhaus?

Ja, wenn du langfristig nutzt und mehrere Funktionen verknüpfen willst. KNX ist herstellerunabhängig und bleibt erweiterbar — der Einstieg ist dafür teurer als bei Funksystemen.

Kann ein bestehendes Haus nachgerüstet werden?

Ja. Mit Funklösungen ohne Wände aufzuschneiden, bei einer ohnehin geplanten Sanierung auch mit KNX. Erster Schritt: eine Prüfung, welcher Weg zu deinem Gebäude passt.

Brauche ich einen KNX-zertifizierten Elektriker?

Für die Basis-Installation ja, für KNX zusätzlich die Zertifizierung. Frag bei der Offerte aktiv danach — die Auskunft sagt dir viel über die Erfahrung des Betriebs.

Unverbindliche Erstberatung

Erzähl uns kurz, was dein Zuhause können soll — wir sagen dir, welcher Weg dorthin sinnvoll ist und was er ungefähr kostet.