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LICHT · FIG. L1

Lichtplanung in St. Gallen: Licht, das geplant ist

Gutes Licht fällt nicht vom Himmel — es steht im Elektroplan. Wie ein Beleuchtungskonzept entsteht und warum es vor den Wänden beginnt.

Warum Lichtplanung keine Dekoration ist

Licht entscheidet, wie Räume wirken und wie gut sie funktionieren. Wer Leuchten erst aussucht, wenn der Putz trocken ist, plant um die Kabel herum — nicht um den Alltag. Eine Lichtplanung legt früh fest: wo Licht braucht wird, wie viel, welche Farbe und wer es schaltet.

Das spart Doppelinstallationen, Ärger mit den Kabelwegen und Leuchten, die nach einem Jahr doch hängen bleiben.

Drei Ebenen guten Lichts

1. Grundlicht. Gleichmässige Grundhelligkeit für Orientierung und Sicherheit — Deckenleuchten, Wandleuchten, indirektes Licht.

2. Arbeitslicht. Gezielt dort, wo gearbeitet wird: Arbeitsfläche in der Küche, Schreibtisch, Spiegel, Werkbank. Hier zählt Beleuchtungsstärke, nicht Design.

3. Stimmlicht. Dimmbare Akzente, die einen Raum abends wohnlich machen. Diese Ebene wird am häufigsten vergessen — und am meisten vermisst.

So entsteht dein Beleuchtungskonzept

1. Nutzung klären. Wie lebst du? Wo arbeitest du, wo entspannst du? Wo liegen die Wege des Alltags? Der Plan folgt der Nutzung, nicht dem Katalog.

2. Konzept. Leuchtenpositionen, Lichtfarben, Schaltszenarien — als Plan mit Begründung. Bei Interesse direkt verknüpft mit Smart Home: Szenen statt 15 Einzelschaltern.

3. Umsetzung. Installation gemäss Plan, Montage der Leuchten, gemeinsame Abnahme bei Nacht: Erst wenn das Licht tatsächlich brennt, ist das Konzept fertig.

Was kostet Lichtplanung?

Für ein Einfamilienhaus liegt ein Beleuchtungskonzept üblicherweise zwischen einigen hundert und gut 1'000 Franken, je nach Objektgrösse und Detailgrad. Bei grösseren Projekten ist die Lichtplanung Teil der Gesamt-Elektroplanung.

Dazu kommen die Leuchten selbst — hier gibt es keine Grenze nach oben, aber eine klare Empfehlung: Erst das Konzept, dann die Leuchten. Nicht umgekehrt.

Konkrete Zahlen für dein Objekt gibt die Offerte. Die Erstberatung ist unverbindlich.

Häufige Fragen zur Lichtplanung

Was kostet eine professionelle Lichtplanung?

Einfamilienhaus: einige hundert bis gut 1'000 Franken, je nach Detailgrad. Bei grösseren Projekten Teil der Elektroplanung. Die Offerte nennt die konkrete Zahl.

Wann sollte die Lichtplanung erfolgen?

So früh wie möglich, idealerweise mit der Elektroplanung vor dem Rohbau. Nachträglich sind Leuchtenpositionen nur mit Aufwand änderbar. Im Bestand gehört sie in die Sanierungsplanung.

Was ist der Unterschied zwischen Grundlicht und Arbeitslicht?

Grundlicht erhellt den Raum gleichmässig, Arbeitslicht beleuchtet gezielt dort, wo Aufgaben stattfinden. Gute Planung trennt beide Ebenen und ergänzt Stimmlicht als dritte.

Welche Lichtfarbe ist die richtige?

Wohnen: warmweiss, rund 2700–3000 Kelvin. Arbeiten: neutralweiss, rund 4000 Kelvin. Wichtig auch der Farbwiedergabeindex: ab Ra 80 natürlich, hochwertig Ra 90+.

Lichtkonzept anfragen

Baust du neu um, sanierst du? Schreib uns kurz, um welches Objekt es geht — wir sagen dir, was ein Konzept für dein Objekt kostet.